Hilfe zur Rechnungserstellung

Pflichtangaben auf der Arztrechnung

Abgleich zum GOÄ-Ratgeber und den amtlichen Vorschriften, geprüft am 22.10.2026. § 12 GOÄ nennt insbesondere die folgenden Angaben. Die Anwendung bildet davon derzeit ambulante, umsatzsteuerfreie Heilbehandlungen ab.

Angabe / FallUmsetzung in dieser Fassung
Datum der einzelnen LeistungJe Position; ungültige oder nach dem Rechnungsdatum liegende Leistungsdaten werden beim Abschluss beanstandet.
GOÄ-Nummer, Bezeichnung, Mindestdauer, Betrag und SteigerungssatzVollständiger gespeicherter Leistungstext auf Rechnung und PDF, einschließlich darin genannter Mindestdauer. Kürzungen im Suchmenü betreffen nur die Bedienoberfläche. Für Nr. 3 zusätzlich tatsächliche Dauer eingeben. Andere Mindestzeiten anhand des Leistungstextes selbst prüfen.
Begründung einer SteigerungBei Überschreiten der hinterlegten Schwelle positionsbezogene Begründung erforderlich; sie wird auf der Rechnung ausgegeben.
Auf Verlangen erbrachte LeistungIm Kontaktdialog oder in der Rechnungsposition unter „Sitzung & Begründung“ kennzeichnen. Die Kennzeichnung erscheint im Leistungstext, in Vorschau, PDF und Rechnungsübersicht. Sie entscheidet nicht über die umsatzsteuerliche Behandlung. Allgemeine Vorlagen übernehmen diese individuelle Auswahl nicht.
Stationäre, teilstationäre sowie vor-/nachstationäre LeistungenMinderungsbetrag nach § 6a erforderlich; diese Abrechnungsfälle werden noch nicht unterstützt.
Entschädigungen nach §§ 7–9 GOÄArt, Betrag und Berechnung erforderlich; noch keine entsprechenden Eingabefelder oder Berechnung.
Auslagen nach § 10 GOÄArt und Betrag erforderlich. Übersteigt eine einzelne Auslage 25,56 Euro, Beleg oder sonstigen Nachweis beifügen. Noch keine Auslagenerfassung oder Beleganlage in der Anwendung.

Umsatzsteuer und Kleinbetragsgrenze

Die Steuerbefreiung von Heilbehandlungen richtet sich nach § 4 Nr. 14 UStG und ihren Voraussetzungen. Die aktuelle Anwendung erzeugt keine Umsatzsteuerberechnung; steuerpflichtige Leistungen und gemischte Rechnungen sind damit nicht abgedeckt. Für steuerpflichtige Rechnungen sind die zusätzlichen Angaben des § 14 Abs. 4 UStG zu berücksichtigen, insbesondere steuerliche Identifikation sowie Entgelt, Steuersatz und Steuerbetrag.

Die Kleinbetragsgrenze nach § 33 UStDV beträgt heute 250 Euro Gesamtbetrag. Die Angabe 150 Euro im vorgelegten älteren Artikel ist überholt. Die besonderen GOÄ-Rechnungsangaben sind weiterhin zu beachten. Die steuerliche Einordnung ist vor der Rechnungserstellung zu klären.

Rechnungen und offene Beträge überblicken

Reiter „03 Rechnungsübersicht“ zeigt beim Öffnen alle abgeschlossenen Rechnungen und Stornobelege mit sämtlichen Leistungspositionen, ohne Suche oder Aufklappen einzelner Belege. Oben stehen Summen aller aktiven Rechnungen, erfasste Zahlungen und noch zu zahlende Beträge. Stornierte Rechnungen und Stornobelege sind nicht in diesen Summen enthalten. „Offen“ meint eine abgeschlossene, noch nicht vollständig bezahlte Rechnung. Ein noch nicht abgeschlossener Entwurf mit Leistungen steht gesondert; er zählt nicht als offene Forderung. Suche und Filter sind optional. Die Rechnungsvorschau öffnet sich bei Bedarf zusätzlich; „Nur Rechnungsübersicht anzeigen“ stellt die volle Breite wieder her.

1. Praxisangaben einmal einrichten

Name, Facharztbezeichnung beziehungsweise Praxis, Anschrift und Zahlungsangaben prüfen. „Angaben übernehmen & Kartei öffnen“ führt in die Patientenkartei. Spätere Änderungen sind oben über „Praxisangaben“ möglich. Die Einrichtung wird mit einer verschlüsselten Sicherung beziehungsweise dem lokalen Desktoparchiv aufbewahrt.

Getrennte Namen und Anschriften

Titel, Vorname, Nachname, Straße, Hausnummer, PLZ, Ort, Adresszusatz und Land werden einzeln gespeichert. Führende Nullen in Postleitzahlen bleiben erhalten. Vorhandene vollständige Namen und Anschriften bleiben unverändert verfügbar: zur Aufteilung die einzelnen Felder aktivieren und manuell ausfüllen. Es erfolgt keine automatische Zerlegung. Abgeschlossene Rechnungen behalten ihre ursprünglichen Angaben.

2. Patienten und Behandlungskontakt anlegen

In der Patientenkartei „Neuer Patient“ wählen. Einen abweichenden Rechnungsempfänger nur bei Bedarf aktivieren. Über „Neuer Behandlungskontakt“ Anamnese, Befund, Beurteilung, Therapie und Notizen erfassen. GOÄ-Leistungen lassen sich dem Kontakt zuordnen. Nachträge zu gespeicherten Kontakten erzeugen eine neue Fassung.

Diagnosen und Dauerdiagnosen

Beim Patienten „Dauerdiagnosen“ öffnen. Nach ICD-10-GM-Schlüssel oder Begriff suchen und einen Endkode anklicken; alternativ eine Freitextdiagnose übernehmen. Aktive Dauerdiagnosen werden in neue Kontakte als bearbeitbare Kopie übernommen. Für den jeweiligen Kontakt prüfen und unzutreffende Einträge dort entfernen. Das verändert die Dauerdiagnosen beim Patienten nicht. „Beenden“ deaktiviert eine Dauerdiagnose für künftige Kontakte, der Verlauf bleibt erhalten. Eine Reaktivierung ist möglich. Bestehende Kontakte und Rechnungen behalten ihre gespeicherten Angaben.

Kontaktbezogene Diagnosen direkt im Kontakt erfassen. Über „Als Dauerdiagnose speichern“ lässt sich ein Kontaktbefund beim Patienten vormerken. Beim Übertragen ausgewählter Leistungen werden die zugehörigen Diagnosen ohne doppelte Einträge in den Rechnungsentwurf kopiert. „Diagnosen auf der Rechnung anzeigen“ ist zunächst ausgeschaltet. Die Vorschau und das PDF berücksichtigen diese Wahl. Beurteilung und alte Freitexte werden nicht automatisch in ICD-Kodes umgedeutet.

Der lokale Suchkatalog enthält 12.366 Kategorien und Schlüssel der Online-Systematik 2026 mit Oberbegriffen. Nicht belegte Schlüssel werden nicht angeboten. Einzelne Zusatzstellen, Die fünften Stellen aus der Modifikatortabelle für I10–I15 sind enthalten. Weitere Postkombinationen und vollständige Kodierregeln sind noch nicht validiert; fehlende vollständige ICD-Schlüssel können manuell mit Bezeichnung erfasst werden. Verlinkte Originalsystematik beachten. Suchbegriffe werden lokal verarbeitet.

Doppelte Patienteneinträge prüfen

Beim Speichern eines neuen Patienten oder geänderter Stammdaten wird geprüft, ob Name und Geburtsdatum bereits gemeinsam vorkommen. Groß-/Kleinschreibung, zusätzliche Leerzeichen und übliche Titel werden beim Vergleich vereinheitlicht. Die bearbeitete Karte selbst wird ausgeschlossen. Ein Hinweis zeigt die passenden Karten mit interner Nummer und Anschrift. Sie können eine vorhandene Karte öffnen, die Eingaben korrigieren oder bewusst getrennt speichern. Es erfolgt keine automatische Zusammenführung. Ohne Geburtsdatum greift diese Prüfung nicht; Schreibfehler oder deutlich abweichende Namensformen können unentdeckt bleiben.

Patientenauswahl

Die Patientenauswahl bleibt kompakt: Über „Patient suchen“ Namen oder interne Nummer eingeben und in der aufklappbaren Patientenliste einen Treffer wählen. „Neuer Patient“ steht außerhalb der Liste und bleibt auch bei vielen Einträgen erreichbar. Nach dem Speichern eines Patienten wird der Suchfilter zurückgesetzt und seine Karte sowie sein Name in der Auswahlliste sofort angezeigt.

Patientenkarte und Zahlungsstatus

Die Patientenkarte hat feste Bereiche: Stammdaten, Abrechnung und Dauerdiagnosen. Unter „Übersicht“ stehen die letzten Einträge getrennt nach Anamnese, Befund, Beurteilung und Therapie sowie die letzten Rechnungen. Über „Kontakt“ erfassen Sie die aktuelle Behandlung, „Verlauf“ zeigt die gespeicherten Fassungen, „Abrechnung“ bündelt offene Leistungen und sämtliche zugeordneten Rechnungen.

Bezahlte Rechnungen tragen ein grünes „✓ Bezahlt“. Teilzahlungen sind als „Teilbezahlt“, ausstehende Beträge als „Offen“ gekennzeichnet. Der offene Betrag und das letzte nicht zurückgenommene Zahlungsdatum stehen direkt beim Beleg. Über „Zahlungen ansehen / erfassen“ lässt sich eine Zahlung direkt aus der Patientenkarte dokumentieren. Zu den Leistungen im Verlauf erscheint ebenfalls „Rechnung bezahlt“ beziehungsweise der aktuelle Zahlungsstatus. Bei alten Bezahlt-Markierungen ohne Zahlungsjournal wird kein Zahlungsdatum erfunden.

Die Zuordnung erfolgt anhand der Patienten-ID oder einer gespeicherten Leistungsverknüpfung, nicht anhand gleichlautender Namen. Ältere Rechnungen ohne eine solche Zuordnung bleiben im Archiv erreichbar.

Faktor je Leistung wählen

In der Rechnung und beim Bearbeiten einer Kontaktleistung stehen 1,0-, 1,8-, 2,3- und 3,5-fach zur Auswahl. Über „Frei eingeben …“ einen anderen Faktor mit Komma oder Punkt und höchstens zwei Dezimalstellen eingeben, zum Beispiel 1,15 oder 2,75. Der Betrag und die Rechnungsvorschau berücksichtigen den gewählten Faktor. Beim Hinzufügen wird weiterhin ein ziffernbezogener Faktor vorgeschlagen. Die Schnellauswahl sagt nicht aus, welcher Faktor für eine konkrete Position zulässig ist; vorhandene Faktorhinweise und die Prüfung individueller Steigerungsbegründungen bleiben aktiv.

3. Mitlaufende Rechnungsvorschau nutzen

Die Arbeitsbereiche nutzen die freie Fensterhöhe ohne große Einleitung. Den Entwicklungsstand und Testhinweis können Sie oben neben dem Speicherstatus aufklappen.

Auf großen Bildschirmen scrollen die Eingaben links und die Vorschau rechts unabhängig voneinander. Das Mausrad oder Trackpad scrollt den Bereich unter dem Zeiger; ein zusätzlicher Klick ist nicht nötig. Die Reiter und „PDF herunterladen“ bleiben sichtbar. Mit der Tab-Taste können beide Bereiche fokussiert und mit Pfeil- oder Bildtasten gescrollt werden. Auf schmalen oder sehr niedrigen Fenstern scrollt die gesamte Seite wie gewohnt.

Auf großen Bildschirmen stehen Kartei und Rechnungsvorschau nebeneinander; auf kleinen Bildschirmen untereinander. Die Vorschau berücksichtigt den ausgewählten Patienten, offene Leistungen und beim Bearbeiten noch ungespeicherte Kontaktleistungen. Im Bereich „Leistungen & Rechnung“ zeigt sie die gewählte Auswahl. Anamnese und Befund erscheinen nicht als Rechnungstext.

Eine angezeigte Position ist noch keine abgeschlossene Rechnung. Die Karteivorschau hat keinen PDF-Download. Zum Export zuerst die gewünschten gespeicherten Leistungen in den Rechnungsentwurf übernehmen.

Patient in der Rechnung auswählen

Im Reiter „Rechnung“ nach Name oder interner Nummer suchen und direkt auf den gewünschten Patiententreffer unter dem Suchfeld klicken. Bei vielen Treffern innerhalb der begrenzten Liste scrollen. Nach der Auswahl werden Patientensuche, Stammdaten, Empfänger und Datumsfelder eingeklappt. Name und Rechnungsdatum bleiben als Zusammenfassung sichtbar. Über „Patient ändern / Angaben bearbeiten“ alles wieder öffnen. Innerhalb der geöffneten Trefferliste ist der gewählte Patient mit „Ausgewählt“ markiert. Diagnosen und GOÄ-Katalog stehen unter dem Klappbereich. Name, Anschrift und gegebenenfalls der abweichende Rechnungsempfänger werden übernommen. Änderungen an den Rechnungsfeldern gelten nur für diesen Entwurf. Bei einem neuen Entwurf werden aktive Dauerdiagnosen kopiert; deren Druck muss gesondert aktiviert werden. Enthält der Entwurf Leistungen für einen anderen Patienten, wird vor dem Verwerfen ausdrücklich nachgefragt. Über „Offene Leistungen aus Kartei auswählen“ gelangen Sie zur Leistungsauswahl des gewählten Patienten.

Im Reiter „Rechnung“ bleibt „Rechnung abschließen“ neben dem PDF-Download erreichbar. Der Button öffnet die Prüfung und anschließend die ausdrückliche Abschlussbestätigung. Ein „Entwurfs-PDF“ ist noch keine abgeschlossene Rechnung. Erst abgeschlossene Belege erscheinen in der Rechnungsübersicht.

4. Kontaktleistungen in eine Rechnung übernehmen

  1. „Kontakt speichern & Rechnung erstellen“ wählen; alternativ nach dem Speichern „Rechnung erstellen“ öffnen.
  2. Im Bereich „Leistungen & Rechnung“ die gewünschten offenen Leistungen auswählen.
  3. „Auswahl in Rechnung übernehmen“ anklicken. Der Reiter „Rechnung“ öffnet sich mit diesen Positionen.
  4. Patient, Empfänger, Leistungsdaten, Faktoren, Mengen, Dauer und Begründungen prüfen.

Ein vorhandener anderer Entwurf wird nur nach Rückfrage ersetzt. Bereits abgerechnete oder einem Entwurf zugeordnete Karteilleistungen werden über ihren Status erkennbar; eine doppelte Übernahme derselben Karteilleistung wird geprüft.

5. Ziffern suchen, erklären und ändern

Im Reiter „Rechnung“ nach Ziffer oder Begriff suchen oder den Katalogbereich eingrenzen. Im Rechnungsreiter übernimmt „Hinzufügen“ die Position. Im Kontakt genügt ein Klick auf den Zifferntreffer; „Bearbeiten“ wählt ihn zunächst für individuelle Angaben aus. Ziffer 3 benötigt weiterhin die tatsächliche Dauer, Analogpositionen ihre Beschreibungen. Trefferliste und Eingaben stehen im Dialog nebeneinander, die Übernahme bleibt im Eingabebereich sichtbar. „?“ öffnet den amtlichen Langtext und Hinweise; „Löschen“ entfernt eine einzelne Rechnungsposition. Die letzte Löschung kann rückgängig gemacht werden. Über „Verschieben“ änderst du die Reihenfolge.

Bei Ziffer 3 die tatsächliche Dauer in ganzen Minuten eingeben. Die Dauer unter zehn Minuten führt zu einem Abrechnungshinweis. Bei Analogpositionen die tatsächlich erbrachte selbständige Leistung und die interne Begründung der Gleichwertigkeit ergänzen. Die amtliche Vergleichsleistung wird im Rechnungstext mit ausgegeben. Die Auswahl allein bestätigt ihre Zulässigkeit nicht.

6. Hinweise prüfen und PDF ausgeben

Unterhalb der Positionen stehen fehlende Eingaben und ausgewählte GOÄ-Hinweise. Erforderliche Eingaben ergänzen und Steuerfreiheit sowie erbrachte Leistungen bestätigen. Abrechnungshinweise lesen und eigenverantwortlich bewerten; eine gesetzlich unzulässige Kombination wird durch Bestätigung nicht zulässig. Eine interne Bewertung lässt sich als Prüfvermerk dokumentieren.

„PDF herunterladen“ erstellt einen Entwurf. „Rechnung prüfen & abschließen“ öffnet zunächst eine Prüfansicht. Nach ausdrücklicher Prüfung legt „Testbeleg verbindlich im Archiv ablegen“ eine nummerierte Testrechnung mit Original-PDF im Sitzungsarchiv ab. Das ist noch kein produktiver Rechnungsabschluss. Im Archiv sind Original-PDF, Status und gegebenenfalls Prüfvermerk verfügbar. Zahlungseinträge und Stornierungen schreiben das gespeicherte Original-PDF nicht neu.

7. Briefkopf und Fensterumschlag

Facharztbezeichnung beziehungsweise Praxis stehen dicht unter dem Namen. Die kleine Absenderzeile steht unmittelbar über dem Adressaten. Das Empfängerfeld bleibt fest positioniert; auch ein abweichender Rechnungsempfänger nutzt dieses Feld. Mehr als sechs umbrochene Empfängerzeilen verhindern den PDF-Export mit einem Kürzungshinweis.

A4 bei „Tatsächliche Größe / 100 %“ drucken, ohne Seitenanpassung. Die Falzmarken bei 105 und 210 mm unterstützen die Faltung für den Fensterumschlag. Vor dem Versand einen Probeausdruck im tatsächlich verwendeten Umschlag prüfen.

Überweisungsdaten und Rechnungsabschluss

Die GOÄ-Pflichtangaben werden getrennt von den Überweisungsdaten geprüft. Die Praxisangaben lassen sich auch ohne Bankverbindung speichern. Bei ungültigen Angaben nennt „Überweisungsdaten prüfen“ das betroffene Feld: beispielsweise Zeichenanzahl oder Prüfsumme der IBAN. Im Rechnungsteil können Sie die Angaben berichtigen oder ausdrücklich „Diese Rechnung ohne Überweisungsdaten und QR-Code erstellen“ wählen. Dann stehen weder Bankverbindung noch QR-Code auf Vorschau und PDF; die Zahlungsweise wird gesondert vereinbart. Die Auswahl gilt nur für diese Rechnung. Ein fehlender QR-Code bei einem leeren Entwurf ist kein GOÄ-Pflichtfehler. Eine richtige Prüfsumme bestätigt nicht den Kontoinhaber oder das Bestehen des Kontos.

Die Faktorauswahl passt sich der Ziffer an: Labor 1,0 / 1,15 / 1,3, technische Leistungen 1,0 / 1,8 / 2,5, sonstige Standardleistungen 1,0 / 1,8 / 2,3 / 3,5 und hinterlegte einfache Zuschläge 1,0. Freie Faktoren bleiben möglich. Bestehende oder bewusst eingegebene Faktoren bleiben beim Ziffernwechsel erhalten; dadurch kann die Auswahl auf „Frei eingeben“ wechseln. Sondertarife und vollständige positionsbezogene Voraussetzungen sind weiterhin selbst zu prüfen.

Umzug auf arztrechnung-pro.de

  1. Auf der bisherigen Testadresse „Verschlüsselt sichern“ wählen und die heruntergeladene Datei über „Sicherung prüfen“ prüfen.
  2. Die feste Zieladresse https://arztrechnung-pro.de/ öffnen. Dort ein lokales Archivpasswort festlegen. Für dieses Archiv darf ein anderes Passwort als für die Sicherungsdatei verwendet werden.
  3. Über „Sicherung öffnen“ die geprüfte Datei auswählen und mit deren Sicherungspasswort entschlüsseln. Inhaltsübersicht prüfen und das Ersetzen ausdrücklich bestätigen.
  4. Patienten, Dauerdiagnosen, Rechnungen und Zahlungen kontrollieren und „Lokal gespeichert“ abwarten. Danach Archiv sperren und erneut entsperren.

Die neue Domain kann das Browserarchiv der alten Testadresse nicht auslesen. Sicherungen zunächst aufbewahren. Für die weitere Arbeit dieselbe HTTPS-Adresse ohne www und dasselbe Browserprofil verwenden.

8. Sichern, wiederherstellen und lokal arbeiten

Browserarchiv: Unter HTTPS beim ersten Start ein Passwort mit mindestens zwölf Zeichen zweimal eingeben. Danach bei jedem Start entsperren. Änderungen werden automatisch verschlüsselt auf diesem Gerät und für diese Website-Adresse gespeichert. „Lokal gespeichert“ bestätigt die abgeschlossene Speicherung; bei Fehlern oder mehreren gleichzeitig bearbeiteten Fenstern den Hinweis beachten und eine zusätzliche Sicherung erstellen. „Archiv sperren“ speichert und sperrt die Sitzung. Eine automatische Inaktivitätssperre gibt es noch nicht. Die vorige Archivfassung lässt sich im Startdialog nach ausdrücklicher Bestätigung wiederherstellen; neuere Änderungen können dabei fehlen.

Unabhängige Sicherung: „Verschlüsselt sichern“ lädt eine .prv-Datei herunter. Ein Passwort mit mindestens zwölf Zeichen zweimal eingeben. Datei sicher ablegen und das Wiederöffnen prüfen. „Sicherung öffnen“ benötigt die Datei und ihr Passwort und ersetzt nach Rückfrage die aktuelle ungesicherte Sitzung. Über „Sicherung prüfen“ kannst du eine Datei entschlüsseln und auf Lesbarkeit, Archivstruktur, Summen und Verknüpfungen prüfen, ohne die Sitzung zu ersetzen. Ein bloß ausgelöster Download ist noch keine bestätigte Dateiablage. Beim Wiederherstellen gibt es eine Inhaltsübersicht, Warnungen bei älteren Ständen oder fehlenden aktuellen Belegen und eine ausdrückliche Bestätigung. Ein neuer zufälliger Nummernzusatz und der höchste bekannte Zählerstand vermeiden die einfache Wiederverwendung alter Testnummern. Das ersetzt keine gemeinsame Nummernverwaltung mehrerer Arbeitsplätze.

Grenzen des Browserarchivs: Keine Synchronisierung zwischen Geräten oder Browsern. Vor einem Domainwechsel sichern und danach importieren. Browserdaten können gelöscht werden; deshalb weiterhin regelmäßig eine separate Sicherungsdatei ablegen und prüfen. „Nur vorübergehend testen“ speichert nicht automatisch. Bei fehlendem HTTPS ist auch die verschlüsselte Sicherung nicht verfügbar; dort nur flüchtige Testeingaben verwenden.

Desktop: Das lokale Archiv beim Start anlegen oder entsperren. Danach auf „Lokal verschlüsselt gespeichert“ achten. Bei Speicherfehlern zusätzlich eine Sicherung herunterladen. Regelmäßige Sicherungen auf einem geeigneten zweiten Datenträger sind sinnvoll. Passwortverlust kann der Anbieter nicht beheben.

PDFs und exportierte Karteitexte sind unverschlüsselte Ausgaben. Die Datensicherheit ihres Speicherorts ist gesondert zu gewährleisten. Zum vollständigen Entfernen auch vorherige Archivfassungen und eigene Sicherungskopien berücksichtigen; Einzelheiten im Datenschutz.

9. Häufige Fragen und Fehler

Meine Leistungen stehen in der Kartei, fehlen aber in der Rechnung.

Kontakt speichern, „Rechnung erstellen“ öffnen, Leistungen auswählen und ausdrücklich „Auswahl in Rechnung übernehmen“ anklicken. Die Karteivorschau allein überträgt noch nichts.

Die Rechnungsvorschau zeigt keine Position.

Ausgewählten Patienten und die Auswahl im Bereich „Leistungen & Rechnung“ prüfen. Bereits abgeschlossene Leistungen sind keine offenen Positionen. Eine noch nicht gespeicherte neue Leistung wird beim Bearbeiten ihres Kontakts in der Vorschau angezeigt.

Nach dem Neuladen sind Eingaben verschwunden.

Dieselbe Website-Adresse, dasselbe Browserprofil und das richtige Archivpasswort verwenden. Browserdatenlöschung, Privatmodus, eine neue Domain oder eine vorübergehende Sitzung können erklären, warum kein Archiv verfügbar ist. Die letzte selbst heruntergeladene verschlüsselte Sicherung öffnen. Ohne Archiv oder Sicherung kann der Anbieter verlorene Eingaben nicht zurückholen.

Der QR-Code fehlt oder die Bank-App versteht ihn nicht.

Kontoinhaber, deutsche IBAN, gegebenenfalls BIC und positiven Gesamtbetrag prüfen. Der Code ist eine EPC-Überweisungsvorlage; die praktische Banking-App-Prüfung ist noch offen. Testdaten nicht für eine tatsächliche Zahlung verwenden.

Die verschlüsselte Sicherung öffnet sich nicht.

Passwort und richtige Datei prüfen. Das Passwort ist nicht wiederherstellbar. Eine beschädigte oder inkompatible Datei kann ebenfalls abgelehnt werden. Die ursprüngliche Datei aufbewahren und gegebenenfalls eine andere selbst erstellte Sicherung testen.

10. Hilfe anfordern

Schreibe an service@arztbrief-pro.de. Nenne Version, Browser beziehungsweise Betriebssystem, erwartetes Verhalten und die Schritte bis zum Fehler. Nur fiktive Beispiele oder vollständig geschwärzte Abbildungen verwenden. Keine Patientendaten, Originalrechnungen, Archivdateien oder Passwörter senden. Es werden keine Fallinhalte automatisch an eine Supportanfrage angehängt.

11. Umfang und Quellen

Version 0.6.3 · Stand 22.10.2026. Der Katalog enthält 2.296 automatisch extrahierte amtliche Positionen (Textstand 19.07.2023, Abruf 21.10.2026). Extraktion und Vollständigkeit sind noch nicht abschließend fachlich geprüft. Die Berechnung verwendet 5,82873 Cent je Punkt, Rundung des fakturierten Einzelhonorars auf Cent und anschließend die Menge. Ausgewählte Faktor- und Kombinationshinweise sind hinterlegt; das gesamte GOÄ-Regelwerk ist damit nicht abgedeckt.

Weiter offen sind insbesondere vollständige Positions-, Ausschluss- und Zuschlagsregeln, rechnungsübergreifende Behandlungsfälle, Sondertarife, Auslagen, §§ 2 und 6a GOÄ, steuerpflichtige Leistungen, ein produktiver Nummernkreis sowie eine vollständige Prüfung der Archiv- und Dokumentationsanforderungen. Für den Entwicklungsprototyp ausschließlich fiktive Daten verwenden.

12. Favoriten, Leistungspakete und Analogvorlagen

Im GOÄ-Katalog markiert der Stern eine Ziffer als Favorit. „Nur Favoriten“ grenzt die Suche ein. „Favoriten & Vorlagen“ steht in der Rechnung und im Behandlungskontakt bereit. Ein Leistungspaket lässt sich aus den dort erfassten Positionen speichern und wieder einsetzen. Beim Einsetzen werden Datum neu gesetzt, Menge auf eins und Dauer sowie individuelle Begründung geleert. Faktoren und allgemeine Analogformulierungen sind Vorschläge, die du erneut prüfen musst. Vorlagen übernehmen keine Patienten- oder Karteizuordnung. Änderungen an einer eingesetzten Position verändern die gespeicherte Vorlage nicht.

Eine vollständig beschriebene Analogposition kannst du über „Als Analogvorlage speichern“ beziehungsweise „Vorlage speichern“ wiederverwendbar machen. Nur allgemeine Texte verwenden. Die Vorlagen bleiben im Arbeitsspeicher und werden über die verschlüsselte Sitzung beziehungsweise das lokale Archiv gesichert.

13. Archivsuche, Teilzahlungen und Storno

Im Archiv nach Patient oder Nummer, Zeitraum und Status filtern. Über „Zahlungen“ Datum und Betrag eines Zahlungseingangs dokumentieren. Teilzahlungen berechnen die offene Summe neu. „Eintrag korrigieren“ erzeugt einen Gegenposten; der ursprüngliche Zahlungseintrag bleibt sichtbar. Es erfolgt keine Bankverbindung oder automatische Zahlungsabwicklung. Altbestände, die nur als bezahlt markiert wurden, enthalten keine nachträglich erfundene Zahlungsdatierung.

„Stornobeleg erstellen“ verlangt einen Grund und erzeugt einen eigenen negativen Testbeleg mit Bezug zum unveränderten Original. Der Stornobeleg enthält keinen Überweisungs-QR. Bereits erfasste Zahlungen bleiben dokumentiert; Erstattungen müssen außerhalb der Anwendung bearbeitet werden. Danach kann „Korrigierte Rechnung beginnen“ einen neuen Entwurf mit Originalbezug anlegen. Leistungen und Empfänger erneut prüfen und unter neuer Nummer abschließen. Die Karteizuordnung bleibt erhalten; eine aktive Leistung darf nicht mehrfach abgerechnet werden. Ältere lediglich als storniert markierte Testbelege besitzen nicht automatisch einen nachträglich erstellten Stornobeleg.

14. Prüfgrenzen und Praxisprüfung

Die Abschlussprüfung zeigt die hinterlegten Regelbereiche, Quellen und deren technischen Stand. Abschnitt A und ausdrücklich erfasste einfache Zuschläge sind beim Faktorrahmen berücksichtigt. Uhrzeitfelder unterstützen wiederholte Ansätze. Eine Archivsuche für denselben Karteipatienten weist auf gleiche Daten und mögliche zeitliche Zusammenhänge hin; sie erkennt nicht zuverlässig, ob dieselbe Erkrankung und derselbe Behandlungsfall vorliegen. Die vollständige GOÄ-Abnahme bleibt offen, insbesondere auch wertabhängige, nicht als feste Punktposition erfasste Zuschläge.

PDFs mit kurzen, langen, mehrseitigen und stornierten Beispielen wurden technisch geprüft. Tatsächliche Fensterumschläge, Druckertreiber und Banking-Apps müssen in der jeweiligen Praxis geprüft werden. Auch die Desktopinstallation auf macOS/Windows und das spätere Hosting auf der eigenen Domain benötigen eine gesonderte praktische Abnahme.